Future Skills
Analysen

An dieser Stelle veröffentlicht der Stifterverband Untersuchungen und Studien, die sich rund um das Thema Zukunftskompetenzen drehen.

Strategische Potenziale für Hochschulen

Das im März 2019 von Stifterverband und McKinsey veröffentlichte Diskussionspapier thematisiert die Herausforderung, vor der Hochschulen stehen, die ihre Studierenden auf die digitalisierte Arbeitswelt vorbereiten wollen. Dies erfordert neue Bildungsstrategien und eröffnet den Hochschulen eine Reihe strategischer Potenziale. Derzeit mangelt es vor allem an Bildungsangeboten, die Zukunftskompetenzen wie komplexe Datenanalyse oder kollaboratives Arbeiten vermitteln. Außerdem ist es notwendig, dass digitale Fachkenntnisse in allen Studiengängen vermittelt werden. Bei der Vermittlung von solchen Zukunftskompetenzen werden Hochschulen für Unternehmen immer bedeutender: Heute arbeitet jedes vierte Unternehmen mit Hochschulen zusammen, um seine Kompetenzbedarfe zu decken. In fünf Jahren wird es mehr als jedes dritte sein. Für die Studie wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Start-ups in Deutschland befragt. Zudem wurde untersucht, ob und inwieweit die Hochschulen in Deutschland Studiengänge für spezifische technologische Zukunftsfähigkeiten anbieten.
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Wie Future Skills die Personalarbeit verändern

Das im November 2018 von Stifterverband und McKinsey veröffentlichte Diskussionspapier zeigt, dass Personaler immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen nutzen. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen. Für die Studie wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Start-ups in Deutschland befragt. Schon heute nutzt jedes siebente der befragten Unternehmen digitale Instrumente, um geeignete Fachkräfte zu finden; Tendenz steigend. Jedes dritte Unternehmen gibt an, innerhalb der nächsten fünf Jahre digitale Plattformen nutzen zu wollen, um Bewerberprofile automatisiert auf vorhandene Fähigkeiten zu analysieren. Doch nur 61 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie dies auch in fünf Jahren noch so anwenden werden.
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Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen

Das im September 2018 von Stifterverband und McKinsey veröffentlichte Diskussionspapier stellt ein Future-Skills-Framework vor, das den aktuellen Kompetenzbedarf von Wirtschaft und Gesellschaft darstellt. Es definiert Future Skills als Kompetenzen, die in den kommenden fünf Jahren für Berufsleben oder gesellschaftliche Teilhabe deutlich wichtiger werden. Dazu zählen die Gestaltung von transformativen Technologien (Künstliche Intelligenz, Smart Hardware, Robotik) sowie digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen (digitale Interaktion, Adaptionsfähigkeit, unternehmerisches Denken). In den kommenden fünf Jahren werden in Deutschland rund 700.000 Personen mehr als heute benötigt, die über technologische Fähigkeiten verfügen. Zusätzlich müssen jeweils über 2,4 Millionen Erwerbstätige in Schlüsselqualifikationen wie agilem Arbeiten, digitalem Lernen oder Kollaborationstechniken befähigt werden.
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Future Skills für die Globalisierung

Die im August 2018 vom Stifterverband vorgestellte Kurzanalyse zeigt: Internationale Erfahrungen sind insbesondere bei innovativen und Hightech-Unternehmen gefragt, die stark auf Absolventen der MINT-Fächer setzen. MINT-Fächer sind bereits vielfach Vorreiter der Internationalisierung an deutschen Hochschulen. 77 Prozent der MINT-Fachbereiche haben in den letzten fünf Jahren ihre Maßnahmen zur Internationalisierung ausgebaut. Nachholbedarf besteht allerdings bei der Auslandsmobilität einheimischer Studierenden.
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Ländercheck Informatik

Die Zahl der Studienanfänger im Bereich Informatik steigt überdurchschnittlich, das wissenschaftliche Personal aber hält mit dieser Entwicklung nicht mit. Nur jede zwanzigste Professur ist in der Informatik angesiedelt. Viele Informatikstudierende kommen aus dem Ausland, der Frauenanteil ist gering. Das sind Ergebnisse des im Mai 2018 veröffentlichten Länderchecks Informatik vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung. Danach haben Saarland und Sachsen am besten auf die steigende Nachfrage nach Informatik-Fachkräften reagiert und sich besonders positiv entwickelt. Beide Bundesländer belegen die ersten Plätze im aktuellen Ländervergleich.
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Open for Innovation: Why engaged firms are more creative

Die Publikation, die ZiviZ gemeinsam mit Boehringer Ingelheim und der Bertelsmann Stiftung im März 2019 herausgegeben hat, zeigt: Unternehmen, die sich bürgerschaftlich engagieren, können daraus Vorteile für Innovationen in ihrem Geschäftsfeld schöpfen. Das gilt insbesondere für Großunternehmen sowie für Firmen, die nicht älter als zehn Jahre sind. Allgemein profitieren Unternehmen zudem von den Zukunftskompetenzen, die sich ihre Beschäftigten im Rahmen ihres Engagements aneignen.
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